Werksbesuch in Bor - Gymnasiasten erkunden Forschung und Produktion
Was „Kuschelfedern“ leisten

Vermischtes BY
Bayern
04.03.2016
10
0

Marktredwitz. Eine Gruppe von Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums machte sich mit Studienrat Markus Hartung auf, um die Welt der Forschung und der Produktion an einem Tag zu erleben. An der "Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden" bekamen die Schüler Einblick in die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Medizintechnik.

Professor Franz Magerl und sein Mitarbeiter Martin Hofmann führten die Jugendlichen durch die einzelnen Abteilungen. Sehr beeindruckend war für die Gymnasiasten, die sich im P-Seminar mit 3-D-Drucktechnik auseinandergesetzt hatten, sicherlich der aktuelle Stand der Forschung in diesem Bereich, aber auch der OP-Saal, der hier völlig ohne Patienten auskommt. Nach einer Stärkung in der Mensa der OTH in Weiden machte sich die Gruppe auf zum Scherdel-Werk nach Bor in Tschechien. Hier wurde die Gruppe von Scherdel-Geschäftsführer Maximilian von Waldenfels, seiner Frau Martina und Werksleiter Markus Uhl begrüßt.

Enorme Vielfalt


Nach einer Tasse Kaffee und ein paar einführenden Worten startete eine umfassende Werksführung. Beeindruckt waren die Schüler von der Vielfalt der Federn, die in Bor hergestellt werden, angefangen von Federn, die den Regensensor an der Frontscheibe eines Autos halten, bis hin zu "Kuschelfedern", die im Karosseriebau verwendet werden und deswegen so heißen, weil sie einen weichen Überzug besitzen. Am eindrucksvollsten war der letzte Teil der Führung durch die Abteilung, die sich mit E-Mobilität auseinandersetzt. Hier gehört die Firma Scherdel zu den Marktführern in Entwicklung und Produktion. Sowohl Einzelteile, als auch ganze Baugruppen für Hybrid- und reine Elektroantriebe werden unter der Führung von Markus Uhl entwickelt und produziert.

Nach der spannenden Führung durch die Werkshallen widmeten sich die Schüler dem 3-D-Drucker der Firma Scherdel. Mit diesem Gerät wurde das P-Seminar unterstützt und das Modell des Historischen Rathauses Marktredwitz gedruckt (wir berichteten). Dafür bedankten sich die Schüler herzlich bei Maximilian von Waldenfels und Markus Uhl.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.