Zeltlager des CVJM für Jungen
Trainingscamp für Wilden Westen

Alles, was ein richtiger Cowboy braucht, lernten die Buben beim Zeltlager am Mühlnickelweiher. Bild: hia
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Bayern
14.09.2016
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Speichersdorf/Bayreuth. "Wild-West pur" war angesagt beim Zeltlager des CVJM (Christlichen Vereins Junger Männer) am Mühlnickelweiher. Die Neun- bis Zwölfjährigen sollten eine Wild-West-Siedlung gründen. Die zentralen Gebäude wie Chuck-Wagon (Küchenzelt), Saloon und Bar (Gemeinschaftszelte), General Store (Werkzeugzelt) und das Secret Office (Mitarbeiterzelt) waren schon von einer Mitarbeiter-Vorhut errichtet worden. Die Fronten der Zelte hatten sie mit Holzbrettern im Western-Style verkleidet.

Die Jungs hatten neun Tage Zeit, die Stadt fertig zu bauen und alle Fähigkeiten wie Fährtenlesen, Anschleichen, Schießen und Wasser suchen zu erlernen, die man im Wilden Westen braucht. Nach der Ankunft begaben sich die kleinen Siedler auf Geländeerkundung. Beim Kennenlernabend stellten sie zum ersten Mal ihre Fähigkeiten als Siedler beim Rodeo und anderen Spielen unter Beweis. Die Teilnehmer wurden auf fünf Camps verteilt, die einen eigenen Stadtnamen erhielten. Bei den meisten Spielen und Turnieren der folgenden Tage spielten die Camps gegeneinander.

Einen wesentlichen Teil bildete die Bibelarbeit mit Liedern. Die Themen orientierten sich an der Lagergeschichte, die jeden Abend erzählt wurde. Diese handelt vom Indianer "Kleiner Adler", der Geschichte seines Stammes und den Konflikten mit den weißen Siedlern. Aber auch Workshops wie Lederwesten anfertigen, Waffeln am Lagerfeuer backen, Bogenbau und Klettern sowie Turniere für Fußball, Indiaca, Tischtennis, Schach und "Bankball" wurden angeboten. Kinder, die mehr über das Leben mit Jesus und die Bibel wissen wollten, hatten in der "Lordstime" Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über den Glauben zu erfahren.

Die Nachmittage waren einem Orientierungslauf, Insel-der-1000-Gefahren-Quiz, Schwimmwettkämpfen, Lagerbau und Geländespiel vorbehalten. Aber auch der Badespaß kam nicht zu kurz. Beim Abendprogramm konnten sich die "Siedler" im Nachgeländespiel messen, ihr Wissen über die Mitarbeiter und das Zeltlager testen, beim "Bunten Abend" miteinander lachen und singen sowie den Zusammenhalt beim Gruppenlagerfeuer mit Stockbrot und bei der Nachtwanderung stärken.

Der Festabend am letzten Tag gehörte mit großem Büfett, Sketchen und den Siegerehrungen zu den Höhepunkten. Ein Abschlussgottesdienst mit den Eltern beendete das erlebnisreiche Jungscharzeltlager am Mühlnickelweiher.
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