„Zurückgelassene“ Tiere nicht anfassen
Todesurteil für Rehkitze

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Bayern
19.05.2016
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München. Der Bayerische Jagdverband warnt eindringlich davor, vermeintlich zurückgelassene Rehkitze anzufassen. Der menschliche Geruch, der an den Jungtieren hafte, sei nämlich deren Todesurteil.

"Rehkitze und andere Jungtiere dürfen unter keinen Umständen angefasst, gestreichelt oder auf den Arm genommen werden", betonte der Verband. "Die Rehgeiß würde ihren Nachwuchs nicht mehr annehmen. Das Kitz müsste verhungern oder ist seinen Fressfeinden ausgeliefert." Zur Erklärung: Kitze kommen nahezu ohne eigenen Körpergeruch auf die Welt. Die Verstecke, in denen die Muttertiere den Nachwuchs ablegen, suchen sie selbst nur zum Säugen auf, um sie nicht durch ihre eigene Witterung zu verraten.

Auch Hundebesitzer forderte der Verband dazu auf, ihre Tiere in der Brut- und Setzzeit an die Leine zu nehmen. Zudem sollten Spaziergänger und Biker auf den Wegen bleiben.
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