Bayern-Ei
Neue Vorwürfe

Vermischtes
Bayern
08.03.2016
4
0

Aiterhofen/Nürnberg. Fast doppelt so viele Betrugsfälle und ein deutlich höherer Schaden: In der Salmonellen-Affäre gegen den früheren Geschäftsführer von Bayern-Ei sind neue Vorwürfe aufgekommen. Ein routinemäßiger Termin zur Prüfung der Untersuchungshaft entfiel daher. Der Mann bleibt in U-Haft. Wie ein Justizsprecher am Dienstag in Nürnberg mitteilte, hatte das Amtsgericht Regensburg Mitte Februar neuen Haftbefehl erlassen, "der neue Tatvorwürfe zum Gegenstand hat, die für sich genommen einen eigenständigen Haftbefehl rechtfertigen würden". Dem 45-Jährigen wird inzwischen gefährliche Körperverletzung in 91 Fällen (bisher 78) zur Last gelegt - in einem Fall mit Todesfolge. Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann gewerbsmäßigen Betrug in 471 Fällen (bisher 256) vor - mit einem Schaden von gut 5 Millionen Euro (bisher 3).

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.