Bockbierfest
Flott gesägt und stark genagelt

Vermischtes
Bayern
20.03.2016
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Einmal im Jahr ertönt im Schützenheim nicht das monotone "Klack" der Luftgewehre oder Pistolen. Beim Bockbierfest kommen fünf andere Sportarten ins Spiel, die mit viel Unterhaltung und Gaudi gekoppelt sind.

Hartmannshof. Am Ende zeigte die den Guntersriethern angeschlossene Feuerwehr Heldmannsberg, dass sie die besten "Allrounder" in ihren Reihen hatte. Der Ansturm der jungen und jung gebliebenen Gäste füllte das Schützenheim vollständig. Ging es doch um die Ehre in einigen Sportarten, für die es keine eigenen Ligen oder Verbände gibt.

Und dazu lockte der süffige Weizenbock vom Fuchsbeck und die schmissigen Weisen der "Kirchenreinbacher Spitzboum", beides Garanten für fröhliche Unterhaltung. Nach dem Willkommen vom Schützenmeister Uwe Arnold übernahm Jürgen Schmalzl das Kommando, unterstützt von Sebastian Klecker. Auf dem kleinen Bühnenplatz vor den Tischreihen wurde der Block zum Nageln aufgestellt. Dabei kam es auf ein gutes Auge und Geschick an, mit möglichst wenig Schlägen den Nagel zu versenken. Andere Qualitäten wurden beim Maßkrug- (bzw. Halbe bei den Damen) stemmen verlangt, wobei selbst die Anfeuerung der Fans nichts half, wenn die Arme schwer wurden. Gut Schluck und viel Training halfen beim raschen Leeren der Eimer mit alkoholfreiem Bier. Da es kein Handmelken in der Landwirtschaft mehr gibt, mussten am Melkstuhl die alten Kniffe erfragt und angewendet werden. Letztlich wartete ein Baumstamm auf das Absägen einer Scheibe mit der langen Baumsäge. Das Zweierteam musste nicht nur Schmalz in den Armen haben, sondern gut abgestimmt den richtigen Rhythmus finden.

Mit den musikalischen Unterbrechungen der Blasmusik zogen sich die Wettbewerbe bis in die späten Abendstunden hin. Nach der Auswertung durch Sebastian Klecker kam es zur Siegerehrung. Als bestes Team erwies sich die FFW-Gruppe Heldmannsberg vor den Kameraden aus Guntersrieth und den Kirwaleuten aus Weigendorf, die bei Punktgleichheit mit dem SV Hartmannshof das Stechen gewannen. Die beiden Besten können Gutscheine einlösen, die Kirwaleute dürfen einen Schinken verzehren.

Als Erinnerung an den Wettkampf bekamen alle Teams je vier Kleiderbügel mit dem Bockbieraufdruck überreicht: SV Hartmannshof, Kirwaleute Büchelberg, Hartmannshof und Heldmannsberg, FFW Hartmannshof, CBC (Nachbarn), Schützen und FCN-Fan-Club Himmelhunde, FFW Weigendorf und die Theatergruppe.
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