Dicke Luft
Auffällig viele Muskelverletzte beim FC Bayern

Franck Ribéry. Bild: dpa
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Bayern
17.12.2015
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München. (dpa/dö) Dicke Luft herrscht beim FC Bayern München hinter den Kulissen wegen der ungewöhnlich vielen Muskelverletzungen bei den Spielern. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder funktioniert die medizinische Abteilung nicht wie erforderlich, oder werden die Spieler von Trainer Pep Guardiola zu früh eingesetzt.

Franck Ribéry ist das jüngste Opfer, das offensichtlich schwerer verletzt ist, als bislang bekanntgegeben. Wie der "Kicker" am Donnerstag berichtete, laboriert der französische Offensivstar an einem Muskelbündelriss im linken Oberschenkel. Demnach muss der 32-Jährige eine Pause von rund acht Wochen einlegen. Damit würde Ribéry den Trainingsauftakt des deutschen Fußball-Rekordmeisters am 4. Januar verpassen und auch im Trainingslager in Katar vom 6. Januar an nicht belastbar sein. Auch Verteidiger Medhi Benatia soll größere Muskelprobleme haben als bislang angenommen.

In der vergangenen Woche hatte der FC Bayern den Ausfall von Ribéry und Benatia für das Fußballjahr 2015 bekanntgegeben. Die Rede war von nicht näher bestimmten "Muskelverletzungen". Ribéry hatte am 5. Dezember beim 1:3 in Mönchengladbach nach neun Monaten Pause ein Kurz-Comeback gegeben. Beim folgenden Champions-League-Duell in Zagreb stand er in der Startelf und musste ebenso wie Benatia zur Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Auch Philipp Lahm wird voraussichtlich das letzte Pflichtspiel des FC Bayern vor der Winterpause am Samstag in Hannover verpassen. Dem "Kicker" zufolge erlitt Lahm eine Zerrung und verlängert damit die Ausfallliste der Bayern. Eine kleine Muskelzerrung zwingt auch Arjen Robben seit mehreren Wochen zu einer erneuten Zwangspause.
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