Eine klar strukturierte und fehlerfreie Bewerbung ist bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz ...
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Konzentriert arbeiten: Eine Bewerbung muss unbedingt fehlerfrei sein. Bild: tmn
Vermischtes
Bayern
09.09.2016
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Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz spielt der erste Eindruck eine zentrale Rolle. Ein gelungenes Bewerbungsschreiben ist die halbe Miete - denn schließlich will man ja in einem ersten Schritt zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

"Eine gute schriftliche Bewerbung sollte formal korrekt sein. Kaffeeflecken, Knicke oder ein schlechtes Foto dürfen nicht vorkommen", erklärt Michael Lüdke, Mitarbeiter eines Career Centers.

Auch unterschiedliche Schrifttypen, fehlende Unterschriften auf dem Anschreiben oder Lebenslauf und Klarsichthüllen in der Bewerbungsmappe gilt es zu vermeiden.

Klar und übersichtlich


"Firmen nehmen sich oft nicht viel Zeit, um die Masse der eingehenden Bewerbungen zu sichten. Deshalb ist eine klare, übersichtliche Gestaltung die erste Voraussetzung für den Erfolg einer Bewerbung."

Wie wichtig es ist, sich vom Rest der Bewerber abzuheben, betont auch Isolde Debus, Filialleiterin eines Büros für Berufsstrategien. Man sollte das angehen wie eine Werbekampagne für sich selbst, empfiehlt sie:

"Es gibt drei verschiedene Aspekte, über die man sich präsentieren kann: indem man Sympathie für seine Persönlichkeit weckt, durch das Aufzeigen der eigenen Motivation, für die Firma zu arbeiten und aufgrund der fachlichen Kompetenz und anderen Qualifikationen, die man einbringt."

Einen ansprechenden persönlichen Eindruck zu hinterlassen, ist am schwierigsten. Hierbei sind vor allem das Foto und die Hobbys im Lebenslauf ausschlaggebend. "Wir empfehlen ein wirklich gutes, professionell gemachtes Foto. Es kann auch gerne größer als ein normales Passbild sein", sagt Isolde Debus.

Außerdem sollte man sich vor der Bewerbung bereits mit dem Unternehmen beschäftigt haben, bei dem man sich bewirbt. "Wenn jemand schreibt, warum er genau bei uns arbeiten will und sich bereits über den Betrieb schlau gemacht hat, fällt das sofort positiv auf", bestätigt beispielsweise Sabine Metzner von der Siemens AG.

Warum passe ich gut?


"Die fachliche Qualifikation ist jedoch nach wie vor am wichtigsten", so die Expertin. Hierfür werden Zeugnisse und Zertifikate der Bewerbungsmappe beigelegt. Isolde Debus empfiehlt zudem, eine "Seite 3" nach Anschreiben und Lebenslauf einzufügen:

"Das ist ein Überraschungselement beim Durchblättern der Mappe. Man kann dort noch einmal seine Persönlichkeit darstellen und dabei festhalten, weshalb man ungemein gut zum Unternehmen passt."

Die Abstimmung der Bewerbung auf das angesprochene Unternehmen ist somit einer der zentralen Punkte: Deshalb sollte jede Bewerbung einzeln gestaltet werden.

Dieselbe Mappe an mehrere Firmen zu schicken, ist dagegen ein Fehler, den viele Bewerber machen. (tmn)

Das Ausbildungsjahr hat gerade begonnen, da steht bei vielen Unternehmen bereits die Bewerbungsphase für das kommende Jahr an.

Als Faustregel sollten Schüler sich merken, dass sie sich für eine Ausbildung etwa ein Jahr vor Lehrbeginn bewerben sollten. Manche Großunternehmen beginnen mit der Auswahl des Nachwuchses zum Teil sogar noch eher.

Darauf weist das Portal studienwahl.de hin. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesländer und der Bundesarbeitsagentur. (tmn)
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