Gefährliche Böller
Zöllner ziehen fast 7000 Feuerwerkskörper aus dem Verkehr

Bild: Bundeszollverwaltung
Vermischtes
Bayern
28.12.2015
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Die beiden Weihnachtsfeiertage nutzen einige zu einem Besuch im Nachbarland Tschechien, um sich für den bevorstehenden Jahreswechsel mit Feuerwerkskörpern einzudecken. Zöllner der Kontrolleinheiten Verkehrswege Selb, Waidhaus und Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg stellten innerhalb kürzester Zeit insgesamt rund 7000 Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen sicher.

"Dabei gingen den Beamten aus Selb auch zwei Schmuggler ins Netz, die anscheinend ein besonders großes Feuerwerk abbrennen wollten", berichtet Zollsprecher Michael Lochner. Bei ihnen stellten die Beamten fast 5100 unerlaubte sogenannte pyrotechnische Gegenstände sicher. Darunter war auch ein Brett, auf dem mehrere Feuerwerksbatterien montiert waren - Gesamtgewicht rund 15 Kilogramm.


„Wer mit illegalen Silvesterkrachern angetroffen wird, muss mit einer Geld –oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen. Außerdem können diese Feuerwerkskörper zu schlimmen Verletzungen, wie etwa Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht oder Verätzungen führen“, so Johannes Kopp, Leiter der Kontrolleinheit Selb.

Daher durchlaufen legale Raketen, Böller und Kracher aufwendige Prüfverfahren bei der Bundesanstalt für Materialforschung – und prüfung (BAM). Die dann zugelassenen Feuerwerkskörper werden mit einer entsprechenden Kennzeichnung (Registriernummer und CE-Kennzeichen oder BAM-Zulassungszeichen) versehen.
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