Hebammen beraten und betreuen Frauen vor und nach der Geburt – Umfangreiches Angebot
Von der Schwangerschaft bis zur Stillzeit

Hebammen sind während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in den ersten Wochen danach für Mutter und Kind da. (Foto: dpa)
Vermischtes
Bayern
11.05.2016
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Hebammen beraten und betreuen während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Hebammenhilfe ist Beratung, Begleitung und Versorgung von Mutter und Kind. Jede schwangeren, gebärende oder entbundenen Frau kann sie in Anspruch nehmen.

Für Hebammenhilfe außerhalb der Klinik sollten sich Frauen möglichst schon in der ersten Hälfte oder zu jedem anderen Zeitpunkt der Schwangerschaft mit einer freiberuflich tätigen Hebamme in Verbindung setzen. Die Hebamme kann alle Vorsorgeuntersuchungen außer Ultraschall vornehmen. Bei Schwangerschaftsbeschwerden besucht sie die Frau auf Wunsch auch zu Hause.

Bei der Geburtsvorbereitung bereitet die Hebamme die Schwangere auf die Geburt und das Kind vor, unter anderem mit Atem- und Entspannungsübungen, Ausprobieren von Gebärpositionen sowie mit sachlicher Information und Gesprächen in der Gruppe. Es gibt Kurse für Frauen und für Paare, am Wochenende oder fortlaufend an Abenden.

Die Hebamme begleitet die Schwangere und deren Partner in allen Phasen der Geburt. Sie kann jede normale Geburt in eigener Verantwortung leiten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Geburt in der Klinik, Geburt in der Klinik mit der Hebamme, welche die Frau bereits während der Schwangerschaft betreut hat, Geburt im Geburtshaus, ambulante Geburt und Hausgeburt.

Unabhängig von der Art der Entbindung haben Mütter Anspruch auf Hausbesuche durch eine Hebamme – täglich bis zum zehnten Tag nach der Geburt. Bis zur zwölften Woche nach der Geburt übernimmt die Krankenkasse weitere Besuche. Nach der achten Woche sind weitere Visiten zur Stillberatung oder bei Ernährungsproblemen des Säuglings auf Kosten der Krankenkasse möglich. Darüber hinaus übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten für Besuche, wenn sie ärztlich angeordnet sind.

Bei der Rückbildungsgymnastik ist Zeit und Raum für Bewegung und Entspannung. Körperübungen lindern Rückenschmerzen und Nackenverspannungen, kräftigen Beckenboden sowie Bauch- und Rückenmuskulatur. Atem-, Entspannungs- und Lockerungsübungen helfen, das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederzufinden. Rückbildungskurse gibt es mit und ohne Baby.

Die Rückbildungsgymnastik findet in der Regel in der Gruppe statt. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für zehn Stunden.

Viele Hebammen haben zusätzliche Qualifikationen und halten weitere Angebote bereit, welche die Kassen normalerweise nicht übernehmen, von Akupunktur über PEKiP bis hin zu Wassershiatsu.
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