Hexen, Teufel und Dämonen

Vermischtes
Bayern
29.12.2015
27
0

St. Englmar. Vertreibung von bösen Geistern in einer besonderen Zeit: In den Rauhnächten zwischen Heiligabend und Dreikönig am 6. Januar ist es in Teilen Bayerns Brauch, als zottelige, mystische Sagengestalten verkleidet umherzuziehen, um böse Geister zu vertreiben.

In St. Englmar (Kreis Straubing-Bogen) etwa waren in der Nacht zu Dienstag 3000 Gäste zur 20. Rauhnacht gekommen. "Das ist absoluter Rekord. So viele Besucher hatten wir noch nie", sagte Karin Wurm vom Tourismusverband am Dienstag. Warum die Nächte "Rauh" heißen, ist nicht geklärt. Der Begriff "Rauch" steht im Bayerischen für Pelz. Zudem trieben Bauernfamilien früher die Geister aus, indem sie in ihren Häusern Weihrauch verteilten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Brauchtum (85)Rauhnacht (10)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.