Katholischer Frauenbund "unterwandert" Brauerei

Vermischtes
Bayern
15.04.2016
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Kirchenlaibach. "Was es da im Untergrund der Stadt Bayreuth alles gibt, das habe ich nicht gewusst", meinte Gabi Bäß nach einer beeindruckenden Führung. Sie und die weiteren Mitglieder des Frauenbundes staunten nicht schlecht, was sie in den Katakomben der Bezirkshauptstadt zu sehen bekamen. Die Führungsriege um Gertraud Zetlmeisl hatte mit dem Ziel des Ausflugs einen Volltreffer gelandet. Auch Pfarrer Sven Grillmeier (hinten rechts) war mit dabei, als es bei den Felsenkellern unter der Aktienbrauerei (Bild) mit Führerin Helga aus Trockau in den Untergrund ging. Die zahlreichen Räume mit den Stollen und Kellern wurden während des Zweiten Weltkriegs auch als Luftschutzbunker genutzt. Dort überlebten am 5., 8. und 11. April 1945 die Anwohner drei schwere US-Luftangriffe. Unter anderem unter den Stadtteilen Kreuz und St. Georgen wurden wohl im Hoch- und Spätmittelalter Stollen in den Untergrund geschlagen, erklärte die Führerin. Die meisten Bayreuther Katakomben haben die Jahrhunderte überstanden, von denen die Kirchenlaibacher einen Teil besichtigten. Zum Abschluss gab es dann noch ein Kaffeetrinken im Gasthaus Röhrensee mit Spaziergang.
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