Kühl, feucht, herbstlich - langes Wochenende fällt in Wasser
Der warme September ist vorbei

(Foto: Symbolbild dpa)
Vermischtes
Bayern
30.09.2016
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Wer am langen Feiertagswochenende arbeiten muss, kann sich mit dem Blick aus dem Fenster trösten: Radtouren, Herbstspaziergänge und sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel dürften für alle, die frei haben, buchstäblich ins Wasser fallen. Der Oktober hält fast überall in Deutschland einen kühlen Einstand mit Schauern und längeren Regenfällen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitag mitteilte.

So erwarten die Meteorologen zwar am Samstag im Südosten Bayerns bis zu 22 Grad, in allen anderen Gebieten steigen die Temperaturen aber höchstens auf 20 Grad und vor allem in der Mitte Deutschlands sind Regenfälle zu erwarten.

Wechselhaft und höchstens 19 Grad warm dürfte es am Sonntag werden, auch Gewitter sind möglich. Der Feiertag am Montag dürfte dann allerdings bei starker Bewölkung überwiegend trocken bleiben. Nur gelegentliche Regenfälle und Schauer trüben den Tag. In den östlichen Alpen kann es allerdings auch zu Dauerregen kommen.

Auch die Tagestemperaturen von 13 bis 18 Grad haben so gar nichts mehr mit den goldenen Septembertagen zu tun, als Temperaturen von mehr als 30 Grad den Monat in die Spitzengruppe der wärmsten September seit Erfassung der monatlichen Temperaturen katapultierten.

September warm und trocken - in Bayern am kühlsten


Anhaltender Hochdruckeinfluss hielt Tiefdruckgebiete weitgehend von Mitteleuropa fern und sorgte in Deutschland für einen überwiegend trockenen, extrem warmen und sonnenscheinreichen September. Nur zu Beginn der zweiten Monatshälfte konnte sich in der Mitte und im Süden Deutschlands vorübergehend kühles Wetter mit gebietsweise ergiebigen Niederschlägen durchsetzen. Meist gelangte jedoch sehr warme oder gar heiße Luft zu uns. Damit erlebten die Menschen einen der wärmsten Septembermonate seit Aufzeichnungsbeginn. Vielerorts wurden neue Monatsrekorde gemeldet. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Bayern zeigte sich mit 15,9 °C (12,8 °C) als das kühlste und mit knapp 75 l/m² (72 l/m²) als das niederschlagsreichste Bundesland. Die Sonnenscheindauer betrug etwa 215 Stunden (160 Stunden). In Kitzingen am Main stieg die Temperatur vom 10. bis zum 15. jeden Tag auf über 30 °C. Am 17. fielen in Schorndorf-Knöbling im nördlichen Bayerischen Wald 86,1 l/m² Niederschlag. Zur Eröffnung des Oktoberfestes am 17. September herrschte in München Dauerregen bei ungemütlichen 14 Grad.
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