Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke ehren Mitarbeiter
Auf einem guten Weg

Vermischtes
Bayern
27.12.2015
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Bei der Jahresabschlussfeier der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke sind drei Mitarbeiter des Standorts Schönlind im niederbayerischen Vatersdorf (Landkreis Landshut) für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt und in den Ruhestand verabschiedet worden. Johann Gebhardt (16 Jahre in Schönlind), Albert Mang (25 Jahre) und Adolf Weiß (41 Jahre) wurden für ihren Einsatz in den Firmen Merkl und LB ausgezeichnet.

Leipfinger-Bader hatte die Ziegelei Merkl im Frühjahr 2014 übernommen. LB-Chef Thomas Bader zog eine positive Bilanz für 2015 und kündigte weitere Investitionen in die Modernisierung der Ziegelproduktion an. "Wir haben uns in diesem Jahr überdurchschnittlich gut behauptet", sagte er. "Ein entscheidender Grund für das weitere Wachstum des Unternehmens war die Erschließung neuer Märkte in Nordbayern durch den Einstieg in Schönlind." Dort habe das Unternehmen bereits rund zwei Millionen Euro in eine moderne Ziegelproduktion und Qualitätssicherung investiert. "Aber wir werden die Technik und Produktivität des Betriebs durch zusätzliche Anschaffungen nochmals verbessern." Schon jetzt kämen täglich rund 300 Tonnen hochwertige Mauerziegel aus dem Ofen. "Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter in Schönlind", sagte Bader. "Nur mit ihrer Hilfe können wir die Baustellen in der Oberpfalz und in Franken konstant gut beliefern."

Hinzukommen soll im kommenden Jahr unter anderem der neue Mauerziegel Silvacor. Dessen integrierte Dämmung besteht aus Holzfasern und damit komplett aus natürlichen Rohstoffen. "So kann künftig noch umweltbewusster gebaut werden", stellte Bader fest. Außerdem werde Leipfinger-Bader 2016 eine Recycling-Anlage für Ziegel bauen. "Damit leisten wir unseren Beitrag für einen nachhaltigen Rohstoffkreislauf in der Branche - das kann so sonst keiner."

Für das Stammwerk in Vatersdorf stellte Bader die Planungen für den Neubau eines Brennofens ab Januar vor. Er kostet rund fünf Millionen Euro und ist die bislang größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte. Wenn der neue Ofen im März fertig ist, wird damit auch die Generalsanierung des Standorts abgeschlossen sein - dafür sind dann innerhalb von sechs Jahren rund zwölf Millionen Euro ausgegeben worden.
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