Nach dem Abitur geht's weiter

Nach dem (bestandenen) Abi darf gefeiert werden. Doch parallel stellt sich die Frage, wie es jetzt weitergeht. Bilder: dpa (5)
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Bayern
24.06.2016
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Die Abiturzeugnisse sind greifbar nah - für Tausende Jugendliche geht die Schulzeit in diesen Wochen zu Ende. Die Frage "Wie geht's dann weiter?" können jedoch viele noch nicht eindeutig beantworten.

Berlin. (ots) Die Möglichkeiten sind riesig und das Angebot an Studiengängen und Ausbildungswegen schwer zu überblicken. Das gemeinnützige Förderprogramm "Studienkompass" bietet auch kostenlose Angebote speziell für Eltern, die ihre Kinder bei den wichtigen Fragen zu Studienwahl und Studienfinanzierung unterstützen möchten. Informationen rund um das Studium gibt es reichlich, doch wie kann man gezielt hilfreiche Beratungsangebote finden und nutzen? Der "Studienkompass" empfiehlt etappenweise vorzugehen. Eltern können ihre Kinder dabei intensiv begleiten.

Stärken erkennen


Was kann ich gut und woran habe ich Freude? Eltern sollten ihre Kinder anregen, über sich selbst nachzudenken und Ideen und Wünsche für die Zukunft schriftlich festzuhalten. So können Interessen eingegrenzt und konkrete Vorstellungen entwickelt werden. Die gezielte Recherche nach passenden Studiengängen kann deutlich zielgerichteter durchgeführt werden.

Spezifische Angebote


Bei einer einfachen Suchmaschinenrecherche verliert man schnell den Überblick. Es gibt aber gute Onlineportale wie beispielsweise studienwahl.de, die ein breites Spektrum an Informationen bieten, Einblicke in Studiengänge geben und Hochschulen vorstellen. Viele Hochschulen haben spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören z.B. Sprechstunden, Schnuppertage oder die Kontaktvermittlung zu Studierenden. Letztere können von ihrem Studium aus erster Hand berichten.

Stipendienmöglichkeiten


Immer noch haben viele Familien Angst vor den Kosten eines Studiums. "Doch es gibt viele Möglichkeiten der Finanzierung, niemand sollte sich durch die Kosten von einem Studium abschrecken lassen", meint Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung (Vors.) der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. "Besonders Stipendien sind bei vielen Studierenden noch immer unbekannt, dabei gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Stipendiengebern für verschiedenste Zielgruppen. Häufig ist eine Bewerbung schon vor dem Studienstart möglich, sodass man bereits im ersten Semester auch finanzielle Unterstützung erhält." Das Informationsangebot Elternkompass hilft bei der Suche und gibt Tipps für die Bewerbung um ein Stipendium.

Der Elternkompass ist werktags telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. Mehr Infos gibt es online auf www.elternkompass.info

Weitere Tipps und hilfreiche Links gibt es in der Studienkompass-Broschüre "Fit für die Zukunft - AbiturientInnen in die Arbeitswelt von morgen begleiten". Die Broschüre steht zum Download bereit oder kann kostenlos bestellt werden: www.studienkompass.de/zukunft

"Studienkompass"Der "Studienkompass" wurde 2007 auf Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen. Gemeinsam unterstützen die Partner bundesweit Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Der Grund: Besonders Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, finden auffallend selten den Weg an die Hochschule.

Ziel des Förderprogramms ist es deshalb, Hemmschwellen für die Aufnahme eines Studiums abzubauen und bei der Studienwahl zu beraten. In den letzten Jahren wurden über 2900 Jugendliche gefördert - mit großem Erfolg: Über 90 Prozent der Absolventen nehmen ein Studium auf.

Studienkompass -Partner sind unter anderemdie Heinz Nixdorf Stiftung, die aqtivator gemeinnützige GmbH, die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, die EWE AG, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Stiftung Rapsblüte, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die NORDMETALL-Stiftung, die RATIONAL AG, die Roche Diagnostics GmbH, die Karin Schöpf Stiftung, die Unternehmensverbände im Lande Bremen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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