Produktionsstandort mit 360 Arbeitsplätzen
Gute Lösung für Luitpoldhütte

Vermischtes
Bayern
26.01.2016
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München. Finanzstaatssekretär Albert Füracker hat den Verkauf der staatlichen Beteiligung an der insolventen Amberger Luitpoldhütte an die Luxemburger Ogepar-Gruppe im Haushaltsausschuss des Landtags als "gelungenes Beispiel", dafür bezeichnet, wie man aus einer "schwierigen Situation das Beste machen kann". Dadurch sei es gelungen, den Produktionsstandort und 360 Arbeitsplätze zu retten. Die Übernahme und die angekündigten Millionen-Investitionen würden das Werk "in eine gute Zukunft bringen", sagte Füracker. Der Freistaat war an der Luitpoldhütte mit 26 Prozent beteiligt, verband damit aber keine eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Wie Füracker bei der Vorlage des neuen Beteiligungsberichts weiter mitteilte, sind die neun Spielbanken wieder leicht im Aufwind. Demnach stieg der Bruttospielertrag im vergangenen Jahr von 62,2 auf 68,5 Millionen Euro. Dieser positive Trend habe alle Casinos, darunter die Spielbank Bad Kötzting, gleichermaßen erfasst. Vor diesem Hintergrund gebe es derzeit keine Privatisierungsüberlegungen. Der Grüne Thomas Mütze plädierte dafür, die Casinos in die Ballungsräume zu verlagern, weil dort das Potenzial an Spielern größer sei.
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