Religiöses Angebot
Nicht wegsehen, sondern für Gerechtigkeit einsetzen

Vermischtes
Bayern
11.05.2016
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Marktredwitz. Ein besonderes religiöses Angebot nahmen in der letzten Schulwoche vor den Osterferien die Schüler der Fichtelgebirgsrealschule wahr. Zu ausgewählten Kreuzwegstationen trafen sich katholische und evangelische Religionsgruppen mit ihren Lehrern in der Bibliothek, um sich mit Personen, die Jesus auf seinem Weg zum Kreuz begegneten, auseinanderzusetzen und Impulse für das eigene Handeln zu überdenken.

So sollte das Verhalten der Frau des Pilatus anregen, eigene Gewissensentscheidungen nicht zu überhören und sich mutig für unschuldig verurteilte Menschen und Gerechtigkeit einzusetzen, anstatt wegzusehen und sich wie Pilatus, die Hände in Unschuld zu waschen. Die Erzählung von Veronika, die sich vom Leid anrühren lässt und barmherzig hilft, gab Anstoß, die Not der Mitmenschen wahrzunehmen und zu lindern. Maria Magdalena, die bis zum Schluss unter dem Kreuz Jesu blieb und schließlich als erste dem Auferstandenen begegnen durfte, machte Hoffnung, sich für alles Aussichtslose im Leben an Gott zu wenden und auf einen Neuanfang zu vertrauen. Die Botschaft dieser besonderen Religionsstunde, dass das Kreuz Jesu und die Erfahrungen der eigenen "Kreuzwege" nicht das Ende bleiben, sondern die Auferstehung zu neuem Leben alles wendet, fand ihren Abschluss in einem Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Bild: privat
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