Siemens
Stellenabbau in Antriebssparte

Vermischtes
Bayern
08.02.2016
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München. Bei Siemens droht ein weiterer Stellenabbau. In der Sparte Prozessindustrie und Antriebe soll nach Informationen des "Handelsblatts" eine vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen in Deutschland gestrichen oder ins Ausland verlagert werden. Ein Konzernsprecher lehnte am Montag jeden Kommentar ab. Ein IG-Metall-Sprecher sagte, es liefen Gespräche, wollte sich aber ebenfalls nicht weiter äußern. Die Sparte baut unter anderem in Nürnberg Elektroantriebe für die Öl-, Gas- und Bergbauindustrie. Wegen der niedrigen Ölpreise investieren die potenziellen Kunden nur noch wenig. Umsatz und Gewinn der Sparte sind im ersten Quartal gesunken. In Deutschland beschäftigt sie rund 16 000 Mitarbeiter. Siemens-Chef Joe Kaeser hatte bereits 2015 den Abbau von konzernweit etwa 13 000 Stellen angekündigt.

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