Wir bauen eine Memory-Box – Anleitung für kleine und große Bastler
Rätselspiel aus der Natur

Wo ist was? Die Memory-Box sorgt für Abwechslung. (Foto: Madsen)
Vermischtes
Bayern
09.11.2016
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(Manuela Madsen)

Der Herbst hat uns wieder reichlich mit Eicheln, Bucheckern, Nüssen und diversen anderen Dingen aus der Natur beschert. Und wer kennt es nicht – ein Spaziergang mit den Kindern, die Hosentaschen voller Krimskrams – nun wohin damit?

Die Idee: ein selbstgebautes Memory aus Holz, das ganz einfach und variabel bestückt werden kann, dazu als Aufbewahrungsbox dient und trotzdem immer wieder spielerisch für Abwechslung sorgt.

Was man hierfür als Material braucht ist Folgendes:

- eine einfache, ca. 0,5 cm starke Naturholzplatte in den Maßen 24,5 x 36,5 cm. Sie dient als Bodenplatte. Die Platte muss in den Maßen etwas größer sein, damit später die Stärke der Plättchen für die Fächer von 6 x 6 cm einhalten kann.

- 2x 36,5 cm und 7x 24,5 cm große Seiten- bzw. Innenteile aus der gleichen Naturholzplatte, allerdings in max. 0,25 cm Stärke.

- 18x 6 x 6cm große Fächereinsätze aus eben dieser gleichen, dünnen Naturholzplatte.

- 24x 6x6 cm große Deckel zum Aufsetzen auf den Kasten. Der Deckel darf ruhig aus dünnem Holz sein. Dazu brauchen wir 24x einen Holzknopf, damit man den Deckel auch beim Spiel gut aufheben kann.

- Holzleim

Das Naturholz und den Zuschnitt der Platten bekommt man übrigens in den Baumärkten.

Bauanleitung:


1.Schritt:
Die Bodenplatte wird zunächst mit den Seitenteilen besetzt. Dazu wird Holzleim auf einer Kantenseite aufgetragen und wie zu einem Holz - Rahmen zusammengesetzt. Jetzt erstmal gut trocknen lassen.

2. Schritt:
Die Innenteile als Querstreben einsetzen. Ebenfalls mit Holzleim auf eine untere, lange Kante. Und wieder trocknen lassen.

3. Schritt:
Nun setzen wir die kleinen Fach-Abgrenzungen hinein. Vorsichtig zwischen die Seitenteile einstecken, möglichst gerade, um keinen Druck auf die bereits festgeleimten Platten auszuüben. Und auch dies muss erstmal trocknen. Fertig ist das „Grundgerüst“.

4. Schritt:
Die 24 Holzknöpfe auf die 24 Deckel leimen und fest werden lassen.

5. Schritt:
Jetzt von einer Art immer zwei Dinge in den Kasten setzen, dann Deckel drauf. Zwölf verschiedene Naturmaterialien brauchen wir dazu. Sehr gut eignen sich hierfür Kastanien, Eicheln, Nüsse, Bucheckern, Steine, Rinde, Kiefern- und Lärchenzapfen, getrocknete Hagebutten oder andere Früchte. Selbst mit Laubblättern kann man das Memory bestücken und gleichzeitig die Artenvielfalt unserer heimischen Natur kennenlernen! Viel Spaß jetzt beim Memory-Spielen.
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