Audi ruft 850 000 A4 in die Werkstätten

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Bayern
24.10.2014
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Audi ruft weltweit 850 000 Autos vom Modell A4 wegen Problemen mit den Airbags in die Werkstätten zurück. Durch einen Softwarefehler könne es vorkommen, dass Airbags bei Unfällen nicht auslösen, sagte ein Audi-Sprecher am Donnerstag. Betroffen seien Fahrzeuge, die seit der neuen Version des A4 im Jahr 2012 bis Mitte Oktober dieses Jahres gebaut wurden. In Deutschland müssten 150 000 Wagen aller Ausführungen (Limousine, Avant und Allroad) zurück in die Werkstätten.

Die Probleme seien bei internen Kontrollen aufgefallen, sagte der Audi-Sprecher. Alle Besitzer betroffener Fahrzeuge würden nun über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben. "Für den Kunden ist das eine halbe Stunde Aufenthalt in der Werkstatt", sagte der Sprecher. Derzeit untersuche der Konzern eine einstellige Zahl von Unfällen, bei denen der Softwarefehler dazu geführt haben könnte, dass der Airbag nicht auslöste, sagte der Sprecher weiter. Zuletzt hatten vor allem der US-Konzern General Motors sowie der japanische Hersteller Toyota mit zahlreichen Rückrufaktionen zu kämpfen.
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