Autohersteller sammeln Daten

So sehen die Landkarten aus, die aus den Daten des Anbieters Here im Cockpit angezeigt werden. Audi, BMW und Daimler sind Besitzer des ehemaligen Nokia-Kartendienstes und wollen ihn weiter ausbauen. Archivbild: dpa
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Bayern
08.12.2015
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Audi, BMW und Daimler erwägen, Sensor-Daten aus ihren Autos für den frisch dazugekauften Kartendienst von Nokia zu öffnen. Aktuell kämen Informationen für den Kartenservice Here aus mehr als 80 000 Quellen, hieß es am Montag. Bei den vernetzten Autos der drei Hersteller ginge es um eine ganz andere Größenordnung von bereits zwei Millionen Fahrzeugen. Mit den anonymisierten Daten können in den Karten zum Beispiel die aktuelle Verkehrslage oder der Zustand der Straßen berücksichtigt werden.

Die Autobauer wollten Here freie Hand für weiteres Wachstum geben, erklärte Audi-Chef Rupert Stadler. "Niemand versteht das Potenzial digitaler Karten besser als das Team von Here mit weltweit 6500 Mitarbeitern." Digitale Karten gelten als ein Schlüsselelement für den zukünftigen Betrieb selbstfahrender Autos. Durch den Kauf von Nokias Here sicherten sich die drei Autobauer mehr Unabhängigkeit von großen Anbietern wie Google oder TomTom.
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