Bayern-LB droht Rückstellung

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Bayern
22.01.2015
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Der Bayern-LB drohen wegen des festgefahrenen Milliardenstreits mit Österreich noch höhere Verluste für das Jahr 2014 als erwartet. Bislang hatte die Landesbank keine Vorsorge für den Fall getroffen, dass sie auf ihren Forderungen in Höhe von 2,4 Milliarden Euro für die einstige österreichische Tochter Hypo Alpe Adira sitzen bleibt. Da das Nachbarland aber weiterhin nicht zahlt, ist die Wahrscheinlichkeit für Rückstellungen nach dpa-Informationen gestiegen. Diese würden die Jahresbilanz 2014 massiv belasten und den Verlust in die Höhe treiben.

Ein Sprecher der Bayern-LB verwies am Mittwoch nur auf die Veröffentlichung der Bilanz am 25. März. Dass die Bank rote Zahlen präsentieren wird, steht seit Monaten fest. Die teure Trennung von der ungarischen Tochter MKB bescherte der Landesbank unterm Strich einen Verlust von 714 Millionen Euro. Damit ergab sich für die ersten neun Monate 2014 bereits ein Minus von mehr als einer halben Milliarde Euro. Mit Rückstellungen für den Streit mit Österreich würde die Bayern-LB aber ihre schwerste Altlast los. Finanzminister Markus Söder (CSU) hat den Streit als größtes Risiko für den bayerischen Haushalt bezeichnet.
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