Bayern-LB: Kein Geld aus Österreich

Wirtschaft BY
Bayern
11.12.2014
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Österreich lenkt im Streit mit der Bayern-LB um die Rückzahlung von 2,4 Milliarden Euro für die einstige Tochter Hypo Alpe Adria nicht ein. Auf eine Zahlungsaufforderung ging das Nachbarland bis zum Ablauf der Frist am Mittwoch nicht ein. Der Brief aus Bayern entbehre jeglicher Grundlage, sagte der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Zunächst müsse die Bayern-LB belegen, dass es gegen Österreich einen Zahlungsanspruch gibt.

Vor zwei Wochen hatte die Bayern-LB ihm einen Brief geschickt, in dem sie Österreich zur Zahlung aufforderte. "Die Bayern-LB hält sich bei Nichteingang der Zahlung alle rechtlichen Optionen offen", kündigte ein Sprecher am Mittwoch an. Da die Hypo Alpe Adria in alter Form nicht mehr existiert, will die Bayern-LB die Republik Österreich für die Zahlung in die Pflicht nehmen. Das Land hatte die marode Staatsbank aufgelöst und deren Reste in eine Bad Bank ausgegliedert. "Für diesen Fall sicherte Österreich die Rückzahlung der Kreditlinien zu", so die Bayern-LB.
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