Bayern-LB: Mitarbeiter muss Eid ablegen

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Bayern
27.11.2014
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Die einstige Bayern-LB-Tochter Hypo Alpe Adria wehrt sich vor dem Landgericht München mit allen Mitteln gegen die geforderte Rückzahlung von Krediten in Höhe von 2,3 Milliarden Euro nach Bayern. Am Mittwoch nahmen die Anwälte der österreichischen Bank einen Mitarbeiter der Bayern-LB in die Mangel, der als Zeuge aussagte, und warfen ihm widersprüchliche und unvollkommene Darstellungen vor.

Am Ende der zweistündigen Vernehmung beantragten sie mit Erfolg, den Zeugen zu vereidigen, was für einen Zivilprozess ungewöhnlich ist. Bei einer Falschaussage unter Eid droht Zeugen mindestens ein halbes Jahr Haft. Die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz sprach von einem "besonderen Appell an die Wahrheitspflicht" und spielte dem Zeugen, der regelmäßig eine Risikoeinschätzung der Tochter vorgenommen hatte, zuvor noch eine Zusammenfassung seiner Aussage auf dem Tonband vor.
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