Beim Kauf eines Monitors sollten Verbraucher die Details beachten
Genügend Leistung, schnelle Ausgänge

Bei 4K-Monitoren, hier der 31MU97 von LG, muss auch der Rechner mitspielen. Ist die Grafikkarte nicht leistungsfähig genug, kann man die hohe Auflösung nicht richtig nutzen. Bild: hfz
Wirtschaft BY
Bayern
08.04.2015
2
0
Beim Kauf eines neuen Monitors sollten Verbraucher Modelle mit einem digitalen Anschluss wählen. DVI, HDMI oder Display-Port sollten mindestens an Bord sein, rät die Zeitschrift "PC Magazin". Vom alten VGA-Anschluss sei wegen des Qualitätsverlusts bei der Bilddarstellung abzuraten. Wer ein hochauflösendes 4K-Display kauft, achtet am besten darauf, dass auch der anzuschließende Computer ausreichend leistungsfähige Hardware und Schnittstellen hat.

Dabei kommt es einerseits auf die Grafikkarte an. Die in Notebooks und Desktop-PCs weit verbreitete Intel HD Graphics 4000 etwa unterstützt die hohe 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel) gar nicht. Bei ihr ist schon bei 2560 zu 1440 Bildpunkten Schluss. Und ist die Schnittstelle zu langsam, kommt das hochauflösende Bild nur recht stockend auf dem Display an. Für 4K-Auflösung bei 60 Hertz braucht es mindestens Displayport 1.2 oder HDMI 2.0.

IPS- oder PLS-Panel

Wichtig ist auch die Art des eingebauten LCD-Panels - also der Aufbau und die Betriebsart der angeordneten Pixel. In den meisten Fällen dürfte ein IPS- oder PLS-Panel die richtige Wahl sein. Sie sind bei der Farbdarstellung nicht so vom richtigen Blickwinkel abhängig wie die häufig verwendeten TN-Panele. Für Spieler und Nutzer von 3D-Brillen sind die reaktionsschnelleren TN-Panele aber nach wie vor eine Überlegung wert. Da man beim Spielen meist in der gleichen Position vor dem Rechner sitzt, fällt der im Vergleich engere Blickwinkel eines TN-Panels nicht besonders ins Gewicht. Wer viel am PC sitzt, sollte außerdem großen Wert auf einen möglichst ergonomischen Bildschirm legen. In der Höhe verstellbare Modelle ermöglichen ein entspannteres Arbeiten. Dabei sollte die oberste Bildschirmzeile generell minimal unterhalb der Augenhöhe liegen, so dass man den Blick leicht nach unten neigt.

Bei Geräten, die mit Stichworten wie Flicker-Free oder Flicker-Safe beworben werden, hat die Hintergrundbeleuchtung in der Regel eine höhere Frequenz oder ist permanent eingeschaltet. Viele Nutzer empfinden das als angenehmer im Vergleich zu normaler LED-Beleuchtung des Bildschirms. Damit man beim Arbeiten oder Spielen nicht zu sehr durch Reflexionen auf dem Bildschirmglas abgelenkt wird, empfehlen die Experten Geräte mit entspiegelter oder matter Scheibe.
Weitere Beiträge zu den Themen: München (6405)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.