Burger-King-Filialen könnten bald wiedereröffnen
Befristete Lizenz

Wirtschaft BY
Bayern
13.12.2014
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Die rund 3000 Beschäftigten der geschlossenen Burger-King-Restaurants können möglicherweise bald wieder an die Arbeit gehen. Man sei in Gesprächen über die Vergabe einer befristeten Lizenz zur Nutzung der Marke Burger-King an die 89 geschlossenen Schnellrestaurants, sagte ein Sprecher der Fast-Food-Kette. Im Falle einer Einigung könnte es bereits in der kommenden Woche zu einer Wiedereröffnung kommen.

Burger-King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko im November mit Verweis auf Vertragsverstöße fristlos gekündigt. Weil die Fast-Food-Kette Yi-Ko die Nutzung von Marke und Firmenlogo verbieten ließ und einen Lieferstopp für die Waren verhängte, mussten die Schnellrestaurants dichtmachen. Nachdem sich Burger-King und Yi-Ko nicht auf eine Lösung einigen konnten, musste die zu Yi-Ko gehörende Betreibergesellschaft für die Filialen am Mittwoch Insolvenzantrag stellen. Laut "Wirtschaftswoche" war noch kurz vor der Insolvenzanmeldung eine Lösung für die geschlossenen Filialen greifbar. Ein Investor habe Interesse an einem Einstieg signalisiert, doch seien die Gespräche wegen einer eingeschränkten Informationslage ohne Ergebnis beendet worden. Der Burger-King-Sprecher bestätigte dies.
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