Commerzbank stellt Studie über Gewerbetreibende vor
Gute Geschäfte

Commerzbank-Direktor Mike Schröer (rechts) und Abteilungs- und Filialdirektor Kurt Schwer sind von der weiteren Aufwärtsentwicklung der Commerzbank überzeugt. Bild: sbü
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Bayern
08.11.2014
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(sbü) Achtzig Prozent der Gewerbetreibenden in der Metropolregion Nürnberg sind der Meinung, dass "das Geschäft gut läuft". Auch 2015 soll sich an der Auftragslage nichts ändern. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie im Auftrag der Commerzbank, die zum ersten Mal veröffentlicht wurde.

Mike Schröer, Mitglied der Commerzbank-Geschäftsleitung Gebietsfiliale Bayern-Nord, stellte die Studie zusammen mit Abteilungs-und Filialdirektor Kurt Schwer vor. Befragt wurden bundesweit 1800 Geschäftskunden mit einem Jahresumsatz von mindestens 5,5 Millionen Euro. Darunter waren auch 143 aus der Metropolregion Nürnberg. Trotz vieler Krisenherde in der Welt herrscht Zuversicht in der Wirtschaft.

In Personal investieren

Doch Risiken werden auch gesehen: Jeder vierte befürchtet ausbleibende Aufträge und jeder fünfte sorgt sich, keine Fachkräfte zu bekommen. Deshalb wollen 35 Prozent der befragten Unternehmen "in das Personal oder die Personalentwicklung" investieren. Dabei liegt der Personalbereich nur knapp an zweiter Stelle hinter dem IT-Bereich. Dahinter folgen Marketing und Standort.

Offensichtlich sieht ein großer Teil der befragten Unternehmen einen Nachholbedarf im Internetbereich. Nur 20 Prozent gaben an, "überwiegend per Internet aktiv zu sein". Die Antwort "teilweise" erfolgte ebenfalls von 20 Prozent. Somit ist mehr als die Hälfte im Internet bisher kaum aktiv geworden.

24 Prozent aus Rücklagen

Die Bankexperten Schröer und Schwer halten noch ein anderes Befragungsergebnis für bemerkenswert. "Fast die Hälfte der Gesamtinvestitionen wird aus dem laufenden Geschäftsbetrieb und 24 Prozent aus den Rücklagen finanziert. Dies halten wir für konservativ."

Wenn nur 15 Prozent der Investitionen fremdfinanziert sind, würden viele ihren Spielraum für Wachstum nicht ausnutzen. Und genau an dieser Stelle will die Commerzbank in ihrer Geschäftspolitik anknüpfen.

"Wir sind bundesweit die Nummer eins für Geschäftskunden, jetzt wollen wir noch mehr zur Hausbank werden", versichern Schröer und Schwer. Das heißt: Noch mehr individuelle Kundenorientierung und -beratung. In der Befragung hätten 74 Prozent die Commerzbank mit "sehr gut" bewertet. "Die letzten 26 Prozent will ich auch noch haben", sagt Schröer. Stolz ist Schröer darauf, "dass die Commerzbank als beste Beratungsbank in Deutschland ausgezeichnet wurde." Und, dass der Stresstest der EZB mit Bravour bestanden wurde. Der "Turnaround" nach der Finanzkrise sei geschafft.
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