Dritte Startbahn in München: 15 000 Jobs mehr oder 17 000 weniger

Dritte Startbahn in München: 15 000 Jobs mehr oder 17 000 weniger (dpa) Der Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen würde der Wirtschaft zufolge mehr als 15 000 neue Arbeitsplätze im Freistaat schaffen. Umgekehrt drohe ohne den Ausbau der Verlust von 17 000 Arbeitsplätzen, sagte der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Alfred Gaffal, am Freitag in München. Die Vereinigung legte dazu eine von IW Consult, dem Economica-Institut und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln erste
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Bayern
17.10.2015
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Der Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen würde der Wirtschaft zufolge mehr als 15 000 neue Arbeitsplätze im Freistaat schaffen. Umgekehrt drohe ohne den Ausbau der Verlust von 17 000 Arbeitsplätzen, sagte der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Alfred Gaffal, am Freitag in München. Die Vereinigung legte dazu eine von IW Consult, dem Economica-Institut und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellte Studie vor. "Als internationales Luftverkehrsdrehkreuz sichert der Flughafen München 4,4 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr und fast 70 000 Arbeitsplätze in ganz Bayern", sagte Gaffal. Damit sich der Flughafen als internationales Drehkreuz behaupten könne, brauche er die dritte Startbahn. Sonst "fielen nicht nur gut 17 000 Arbeitsplätze weg, sondern die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns würde im Ganzen leiden". Umgekehrt würde die dritte Startbahn "in Bayern eine zusätzliche Wertschöpfung von 862 Millionen Euro pro Jahr und über 15 300 weitere Arbeitsplätze schaffen". Der Effekt wäre noch viel größer, wenn der Flughafen endlich besser an das Bahn- und Straßennetz angeschlossen würde. 2012 hatten die Münchner Bürger gegen die Startbahn gestimmt. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will sich bis Ende November festlegen, wie es weitergehen soll. Bild: dpa
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