Durchsuchungen bei der Baywa

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Bayern
04.03.2015
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Wegen des Verdachts auf verbotene Preisabsprachen im Großhandel mit Pflanzenschutzmitteln hat es am Dienstag auch beim Agrarhändler Baywa Durchsuchungen gegeben. Das Bundeskartellamt habe Büroräume am Firmenhauptsitz in München durchsucht, teilte das Unternehmen mit. Dabei gehe es um den Verdacht, dass Baywa-Mitarbeiter an wettbewerbswidrigen Absprachen beim Großhandel mit Pflanzenschutzmitteln beteiligt gewesen seien.

Nach Angaben des Bundeskartellamtes wurden bundesweit insgesamt sieben Agrar-Großhändler wegen des Verdachts verbotener Preisabsprachen durchsucht. Man gehe dem Verdacht nach, dass es zu Vereinbarungen oder abgestimmten Verhaltensweisen bei der Kalkulation und der Festlegung von Großhandels- und Endverkaufspreisen gekommen sei. "Die Baywa wird mit dem Bundeskartellamt in allen Punkten uneingeschränkt kooperieren", erklärte Baywa-Chef Klaus Josef Lutz. "Es ist unser größtes Interesse, dass diese Angelegenheit restlos aufgeklärt und eventuelles Fehlverhalten mit aller Härte verfolgt wird."
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