Embargo gegen Russland trifft Waffenhändler

Seit Jahren ruft die Jagd- und Sportwaffenmesse IWA Outdoor Classics in Nürnberg auch Kritiker auf den Plan. Die Branche kämpft seit den Amokläufen in Erfurt und Winnenden um ihr Image. Bild: dpa
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Bayern
07.03.2015
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Die Sanktionen gegen Russland haben die deutschen Hersteller von Jagd- und Sportwaffen empfindlich getroffen. Der Produktionswert der Branche sei um 10 Prozent auf 198 Millionen Euro gesunken, teilte der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) am Freitag mit. Die stark exportabhängige Branche habe mehr als ein Viertel ihrer Ausfuhren von 2013 eingebüßt, berichtete Verbandschef Klaus Gotzen zum Beginn der Nürnberger Jagd- und Sportwaffenmesse IWA Outdoor Classics. Russland habe sich zu einem wichtigen Markt entwickelt. "Dort gibt es viele finanziell potente Jäger, die gerne hochwertige Jagd- und Sportwaffen geordert haben", sagte Gotzen. Auf der Messe präsentieren noch bis Montag 1400 Aussteller aus 50 Ländern ihre Neuheiten.
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