Endgültiges Aus für Aro

Wirtschaft BY
Bayern
31.10.2015
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Nach erfolgloser Investorensuche droht den verbliebenen 207 Mitarbeitern des Nürnberger Heimtextilhändlers Aro die Kündigung. Das teilte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Harald Schwartz am Freitag mit. Zum Monatsende laufen die Insolvenzgeldzahlungen der Bundesagentur für Arbeit aus. Die Konkursmasse reiche nicht aus, um weiter Löhne zu zahlen, sagte der Sprecher. Zum 1. November würden auch die meisten der insgesamt 54 Filialen geschlossen. Vorübergehend aufrechterhalten werde lediglich der Betrieb in einigen Stützpunktfilialen. Dort sollen noch die letzten Aufträge abgewickelt werden. Aro war 1956 von Michael A. Roth, lange Jahre Präsident des 1. FC Nürnberg, gegründet worden.
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