HBV streicht weitere 1200 Stellen

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Bayern
13.11.2015
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Die Münchner Hypo-Vereinsbank (HVB) baut weitere 1200 Arbeitsplätze ab - diesmal im Bereich der Verwaltung. Die Stellen sollen in den nächsten drei Jahren gestrichen werden, sagte Vorstandschef Theodor Weimer am Donnerstag in München und kündigte Entlassungen an: "Nur mit Umschichtungen werden wir nicht hinkommen." Die Gewerkschaft Verdi sprach von einer "Todesspirale". Seit Herbst 2014 hat die Tochter der Mailänder Unicredit-Bank fast die Hälfte ihrer Filialen geschlossen. Damit reduziert sich die Mitarbeiterzahl bis Ende 2018 um 2900 Vollzeitstellen. Weimer sagte, das dritte Quartal sei erfreulich gelaufen, und das Betriebsergebnis der ersten neun Monate liege 16 Prozent über dem Vorjahr. Aber die Eigenkapitalrendite solle von heute 6,5 Prozent auf 9 Prozent 2018 steigen. Um diese langfristig zu sichern, müsse die Verwaltung schlanker werden.
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