Ikea schraubt Zahl der Filialen nach oben

Damals war das Gebäude noch gelb statt Blau: 1974 eröffnete Ikea in Eching bei München die erste Filiale in Deutschland. Heute hat der schwedische Möbelgigant 48 Häuser in der Bundesrepublik. Die Kunden hierzulande steuern knapp vier Milliarden Euro zum Konzernumsatz von insgesamt 28,5 Milliarden Euro bei. Archivbild Ikea/dpa
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Bayern
15.10.2014
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Der Möbelkonzern Ikea will trotz des stark wachsenden Internet-Geschäfts in den kommenden Jahren 20 neue Filialen in Deutschland bauen. Zu den bislang 48 Ikea-Häusern sollen jedes Jahr ein bis zwei neue hinzukommen, sagte Deutschland-Chef Peter Betzel am Dienstag in Eching bei München. Dort hatte der Konzern vor 40 Jahren die erste deutsche Filiale eröffnet.

Seitdem kamen fast jährlich neue hinzu. Zuletzt eröffnete Ikea in Hamburg erstmals eine Filiale in der Innenstadt, da immer weniger junge Menschen ein eigenes Auto besitzen und die meist am Stadtrand gelegenen Möbelhäuser schlecht erreichen können. Ob Ikea auch an anderen Standorten ins Zentrum rückt, ist noch nicht entschieden. Das neue Konzept geht auf: 90 Prozent der Kunden reisten in der neuen Filiale mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, sagte Betzel. Im vergangenen Geschäftsjahr knackte Ikea mit 100 Millionen Kunden in Deutschland erstmals die Marke von vier Milliarden Euro Umsatz. Diesen Wert will Ikea verdoppeln und seinen Marktanteil auf dem deutschen Möbelmarkt von derzeit 14 auf 25 Prozent ausbauen.
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