Kein Filialabbau

Erfreuliche Zahlen präsentierten bei der Bilanzpressekonferenz (von links) Sparda-Bank-Vorstand Johannes Lechner, Filialleiter Mathias Späth und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Gruber. Bild: jr
Wirtschaft BY
Bayern
12.03.2016
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"Für unsere Sparda-Bank Ostbayern war 2015 ein sehr gutes Geschäftsjahr", fasste Vorstand Johannes Lechner zusammen. In der Bilanzpressekonferenz berichtete er von zum Teil enormen Zuwachsraten.

Marktredwitz. Als wichtigstes Kapital der Bank bezeichnete Johannes Lechner die Kunden. "Sie zufriedenzustellen ist unsere wichtigste Aufgabe." In der Bilanzpressekonferenz im Egerland-Kulturhaus betonte er zudem, dass die Sparda-Bank am kostenlosen Girokonto festhalte. Auch versicherte er: "Wir bauen keine Filialen ab."

"Das vergangene Jahr stand im Zeichen des Niedrigzinsumfelds, was in jedem Fall für die Häuslebauer positiv ist", blickte Lechner zurück. In Zeiten der Einführung von Gebühren durch Mitbewerber habe die Sparda-Bank neue Kunden erschließen können. Immer ausschweifender werde die Bürokratie, bedauerte Lechner. "Waren früher für eine Baufinanzierung rund sieben Seiten nötig, so sind es heute schon bis zu vierzig Seiten."

Weiter wusste Lechner, dass rund 18 Prozent der Sparda-Bank-Kunden einmal pro Jahr die Bank aufsuchen. "Unsere Onlinekontakte steigen enorm an." Vorstand Johannes Lechner: "Wir wollen allen gerecht werden, dem modernen Kunden mit dem Onlinebanking, aber auch dem Kunden, der lieber das persönliche Gespräch sucht." Die Bilanz der Sparda-Bank Ostbayern stellte stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Gruber vor. Die Sparda-Bank sei ausschließlich im Privatkundengeschäft tätig. "Wir machen in der Region das klassische Bankgeschäft. Unsere Kunden sparen und sorgen so für die Zukunft vor." Kräftig gestiegen seien im vergangenen Jahr die Einlagen und Kredite. "Das hohe Einlagenwachstum ist in Zeiten niedrigster Zinsen ein Beleg für das hohe Vertrauen der Kunden in unsere Bank", hob Gruber hervor. 223 Millionen Euro wurden vergangenes Jahr neu an Krediten vergeben. Die Eigenkapitalausstattung der Bank nannte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende weiter stabil; sie beträgt 19,02 Prozent bei geforderten 8,625 Prozent. Den Bilanzgewinn bezifferte er mit 3,42 Millionen Euro. Insgesamt hat die Sparda-Bank in Ostbayern 105 422 Mitglieder, was einen Zuwachs von 3,44 Prozent bedeutet.

Die Entwicklung der Sparda-Bank Marktredwitz beleuchtete Filialleiter Mathias Späth. "Die Einlagen stiegen." Insgesamt wurden 51 Millionen Euro angelegt. Der Zuwachs beträgt hier 4,5 Prozent. Die Kreditvergabe blieb stabil und erreichte einen Wert von 19 Millionen Euro. Die Mitgliederzahl nahm in Marktredwitz um 3,8 Prozent auf nunmehr 3137 zu. Vorstand Johannes Lechner: "Vor allem in den zurückliegenden Monaten verzeichneten wir deutliche Kundenzuwächse. Das Gesamtpaket mit kostenlosem Girokonto und bonifreier Beratung kommt an." Die Sparda-Bank investiere in die Filialen. "Wir passen unsere Standorte auf die Kundenbedürfnisse an."
Unsere Kunden sparen und sorgen so für die Zukunft vor.Michael Gruber
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