Konzern: Keine Manipulationen bei Motorrad
BMW unter Verdacht

Wirtschaft BY
Bayern
03.12.2015
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BMW muss sich mit einem Manipulationsverdacht in der Motorradsparte auseinandersetzen. Dabei geht es um einen 15 Jahre alten Fall. Bei Untersuchungen im Jahr 2000 habe ein Motorrad erkannt, ob ein Prüfzyklus durchgeführt werde, und dann den Schadstoffausstoß verringert, berichtete die Recherche-Website Correctiv am Mittwoch unter Berufung auf einen Test der Zeitschrift "Motorrad" vor 15 Jahren.

Laut Bericht hatte die F 650 GS bei einem Test mit eine Reihe von Motorrädern auf dem Prüfstand die niedrigste Menge Schadstoffe ausgestoßen, aber auf der Straße 34-mal so viel Kohlenmonoxid produziert. Ein BMW-Sprecher sagte am Abend, die 650 GS des Modelljahrgangs 2000 sei auf Grund der damals verfügbaren Einspritz-Technologie so ausgelegt gewesen, dass der zu dem Zeitpunkt gültige Testzyklus erfüllt worden sei. Mit dem Modelljahrgang 2001 sei eine neue Einspritz-Hardware und neue Software zum Einsatz gekommen. "Das Thema ,Defeat Devices' war im Motorradbereich im Jahr 2000 gesetzlich nicht verankert." Grundsätzlich gelte: Bei der BMW Group werde nicht manipuliert, sagte der Sprecher weiter.
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