Kuka-Übernahme
Vorstand empfiehlt Verkauf

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Bayern
28.06.2016
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Augsburg. Vorstand und Aufsichtsrat des Roboterherstellers Kuka empfehlen den Aktionären die Annahme eines Übernahmeangebots des chinesischen Investors Midea. Die Gremien veröffentlichten am Dienstagabend eine Stellungnahme, dass das Midea-Angebot "im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter" sei, wie die Kuka AG berichtete.

Zuvor hatte das Augsburger Unternehmen mit Midea eine Investorenvereinbarung getroffen, wonach dem deutschen Unternehmen bis Ende des Jahres 2023 die Unabhängigkeit garantiert wird. Midea verpflichtet sich laut dem am Dienstag geschlossenen Vertrag, die Selbstständigkeit des Kuka-Vorstands zu garantieren und die gewerblichen Schutzrechte Kukas nicht anzutasten. Auch eine Jobgarantie für die 12 300 Mitarbeiter und eine Garantie für die Standorte seien festgeschrieben worden. "Die vereinbarte Laufzeit von siebeneinhalb Jahren geht weit über das übliche Maß hinaus", sagte Kuka-Vorstandschef Till Reuter.

Durch die Vereinbarung sollen die Marken des Roboter- und Logistikspezialisten sowie Daten von Kunden und Lieferanten gesichert werden.
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