Nach Gewinneinbruch 2014 hofft Sportartikelhersteller auf Plus beim Überschuss
Abhaken bei Adidas

Wirtschaft BY
Bayern
06.03.2015
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Adidas will das verkorkste Vorjahr abhaken und trotz der zum Teil anhaltenden Turbulenzen wieder durchstarten. "2014 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen", räumte Vorstandschef Herbert Hainer ein. Vor allem der wegbrechende Gewinn schmerzte die Franken.

Dennoch zeigte sich Hainer am Donnerstag zuversichtlich: "2015 werden wir mit all unseren Marken wachsen. Und dies, obwohl wir gegen den Vergleich mit dem WM-Jahr 2014 anlaufen und die Krise in der Ukraine unser Geschäft in Russland/GUS negativ beeinflusst." 2014 hatte Adidas mehrere große Baustellen: Das über Jahre hinweg äußerst erfolgreiche Golf-Geschäft ging massiv zurück, auch auf dem US-Markt lief es schlecht. Darüber hinaus litt der Marktführer in Russland stark unter der Zurückhaltung der Verbraucher sowie dem Wertverfall des Rubels.

Die Folge: Währungsbereinigt legte der Umsatz von Adidas zwar um sechs Prozent zu; in Euro bedeutete dies jedoch nur ein Plus von 2,3 Prozent auf 14,534 Milliarden. Höhere Beschaffungskosten, verstärkte Lagerräumungen sowie niedrigere Gewinnspannen führten dazu, dass Adidas am Ende einen Gewinnrückgang um 22 Prozent auf 642 Millionen Euro vermeldete.

2015 sollen Erlöse wie Überschuss wieder steigen. Beim Umsatz erwartet der Konzern mit fast 54 000 Mitarbeitern währungsbereinigt ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn soll bis zu zehn Prozent zulegen.
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