Offenbar Verwaltung der Hypo-Vereinsbank betroffen
1000 Jobs in Gefahr

Federico Ghizzoni. Archivbild: dpa
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Bayern
19.09.2015
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Die Hypo-Vereinsbank (HVB) steht nach dpa-Informationen vor einem weiteren Stellenabbau. Eine genaue Zahl der Arbeitsplätze stehe zwar noch nicht fest, doch dürfte eine Größenordnung von etwa 1000 Jobs realistisch sein, hieß es am Freitag in gut informierten Kreisen. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Erst im Zuge ihres Umbaus im Privatkundengeschäft mit der Modernisierung der Filialen hatte die Hypo-Vereinsbank rund 1500 Arbeitsplätze gestrichen. Von den neuen Einsparungen dürften nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vor allem die Verwaltung in den Standorten München und Hamburg betroffen sein. Die Pläne sollten dem Aufsichtsrat Ende Oktober vorgelegt werden, hieß es in dem Bericht.

Über die Streichung weiterer Jobs bei der Hypo-Vereinsbank wird seit längerem spekuliert. Erst Anfang September hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die Konzernmutter, die italienische Großbank Unicredit, den Abbau von mindestens 10 000 Stellen prüfe - vor allem in Deutschland, Italien und Österreich. Die Unicredit will die deutsche HVB schlanker aufstellen und Kosten senken. Dies hatte Unicredit-Chef Federico Ghizzoni unlängst im "Handelsblatt" angekündigt. Die Italiener hatten die Münchener vor zehn Jahren übernommen. Die HVB hatte ihrerseits bereits einen umfassenden Umbau ihres Privatkundengeschäfts auf den Weg gebracht. Dabei wurden rund 240 der früher 580 Filialen geschlossen, die übrigen werden modernisiert.
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