Osram: Aufseher machen Weg für Aufspaltung frei

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Bayern
13.06.2015
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Der Lichttechnik-Hersteller Osram gliedert sein Lampengeschäft aus. Der Aufsichtsrat des Münchener Unternehmens segnete am Freitag das seit April bekannte Konzept von Vorstandschef Olaf Berlien ab und stimmte damit der Verselbstständigung der betroffenen Sparten mit rund 12 000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro zu. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Noch offen ist, was mit der Einheit passieren wird. Neben einem Verkauf oder Börsengang kommt die Gründung von Gemeinschaftsfirmen infrage. Das Lampengeschäft steht für fast 40 Prozent der Osram-Umsätze. Der Konzern will sich auf optische Halbleiter, Automobil- und Spezialbeleuchtung konzentrieren.

Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat stimmten der Ausgliederung zu, sagte der Vize-Aufsichtsratschef und Sprecher der bayerischen IG Metall, Michael Knuth. Es gebe ein Eckpunktepapier, das den Rahmen für die Ausgliederung setze. Unter anderem hätten sich beide Seiten darauf geeinigt, die Regelungen zu Gehältern und Löhnen beizubehalten, die Tarifbindung des neuen Unternehmens und bestehende Betriebsvereinbarungen zu erhalten.
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