Prozess gegen Fitschen zieht sich in die Länge

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Bayern
16.09.2015
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Im Betrugsprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank Jürgen Fitschen hat das Landgericht München mehrere neue Termine bis kurz vor Weihnachten festgelegt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wollen die Richter einige Zeugen laden, die bislang nicht vernommen wurden. Insgesamt sind zehn weitere Termine bis zum 22. Dezember geplant. "Dann müssten wir es eigentlich haben", sagte der Vorsitzende Richter Peter Noll am Dienstag. Bislang war der letzte Prozesstag für den 13. Oktober vorgesehen.

Die Staatsanwaltschaft hatte aber überraschend die Vernehmung von rund 30 weiteren Zeugen beantragt, darunter Medienunternehmer Rupert Murdoch, Springer-Chef Mathias Döpfner und Verlegerin Friede Springer. Fitschen und vier weiteren ehemaligen Top-Bankern soll versuchter Prozessbetrug im Fall Kirch nachgewiesen werden. Zumindest eine Handvoll der Zeugen will Noll an den nächsten Verhandlungstagen laden. Eine offizielle Entscheidung darüber gab er aber noch nicht ab.
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