Puma-Chef: Sind auf dem richtigen Weg

Wo drückt der Schuh? Seit gut eineinhalb Jahren ist der frühere Fußball-Profi Björn Gulden Vorstandsvorsitzender des Sportartikelherstellers Puma. Heute sieht er sich als Trainer, der im Hintergrund agiert. Eines seiner effizientesten Trainingsmittel: das Mobiltelefon. Führungskräfte können Gulden nach eigenem Bekunden jederzeit anrufen - "genauso wie ich sie rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche anrufe". Bild: dpa
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Bayern
17.02.2015
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Der Sportartikelhersteller Puma sieht sich nach schwierigen Jahren am Wendepunkt. "Das Jahr 2015 wird unserer Auffassung nach zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Puma-Chef Björn Gulden am Montag in Herzogenaurach. Puma versucht seit längerem, ausufernden Kosten mit einem Konzernumbau und Sparprogrammen zu begegnen. Außerdem will der nach Nike und Adidas drittgrößte Sportartikelkonzern der Welt das Vertrauen der Konsumenten zurückgewinnen, nachdem die Marke stark an Beliebtheit verloren hatte.

Im vergangenen Jahr erhielten die Franken auch Gegenwind durch negative Währungseffekte. In Euro lag der Umsatz nach einem starken Schlussspurt im vierten Quartal mit 2,97 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn vervielfachte sich zwar von 5,3 Millionen auf 64,1 Millionen Euro. Allerdings hatten Sonderkosten für den Unternehmensumbau in Höhe von 129 Millionen Euro das Vorjahresergebnis belastet.
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