Putin schadet Bayerns Bauern nicht: Neuer Exportrekord
Embargo ohne Wirkung

Wirtschaft BY
Bayern
12.01.2015
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Ungeachtet der russischen Handelssanktionen gegen die EU haben Bayerns Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie im vergangenen Jahr einen Exportrekord erreicht. Schätzungen zufolge lag der Wert der Ausfuhren bei fast 8,8 Milliarden Euro und damit um 3,3 Prozent über dem Spitzenjahr 2013. Das erklärte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Sonntag.

Im Zuge der Ukraine-Krise hatte die russische Regierung ein Embargo für eine Reihe westlicher Produkte verhängt - darunter Milch, Fleisch, Gemüse und Obst. Dennoch nahmen die russischen Importe bayerischer Lebensmittel kaum ab: Statt Milch und Käse kaufte Russland mehr Hopfen, Bier und Backwaren aus Bayern.

Für den Exportrekord verantwortlich sind boomende Ausfuhren nach China (plus 27 Prozent), England (plus 25), Schweden (plus 10) und Belgien (plus 12 Prozent). Exportschlager aus dem Freistaat war 2014 Käse mit einem Ausfuhrwert von rund 1,7 Milliarden Euro. Es folgten Milch und Milcherzeugnisse sowie Fleisch und Fleischwaren. Wichtigste Märkte sind Italien, Österreich und die Niederlande.
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