Schaeffler läutet neue Ära ein

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann (Mitte), stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Gesellschafterin der Schaeffler AG, läutete am Freitag auf dem Parkett in Frankfurt den Börsengang ihres Unternehmens ein. Ihr Sohn Georg Schaeffler (links), Aufsichtsratsvorsitzender und Gesellschafter, und der Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld applaudierten. Bild: dpa
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Bayern
10.10.2015
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Trotz der Turbulenzen der VW-Abgas-Affäre griffen am Freitag viele Anleger zum erstmals angebotenen Papier des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler. Die Nachfrage ließ den Kurs zu Handelsbeginn auf 13,50 Euro steigen und damit 1 Euro über dem Ausgabepreis. Im Vorfeld war der Börsengang von der unsicheren Lage an den Aktienmärkten sowie durch den Skandal beim Autobauer Volkswagen überschattet worden. Der Schlusskurs betrug dann 13,15 Euro.

Schaeffler hatte deshalb den ersten Handelstag seines Papiers um einige Tage verschoben und nur einen Teil des 166 Millionen Stück umfassenden Aktienpakets an die Börse gebracht. Ein weiterer Teil soll nun erst im Frühjahr oder Frühsommer platziert werden - in einem hoffentlich besseren Börsenumfeld. Mit den ausgegebenen 66 Millionen Aktien der Schaeffler AG und 9 Millionen Aktien der Schaeffler-Familienholding befinden sich nun 11 Prozent des Gesamtkapitals in Streubesitz.
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