Schnäppchen ohne Reue

Keinesfalls sollten im Ausland nachgemachte Markenprodukte wie Uhren gekauft werden. Das kann zu Ärger mit dem Zoll führen. Archivbild: dpa
Wirtschaft BY
Bayern
02.01.2015
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Wer online nach Schnäppchen sucht, kann viel Geld sparen. Doch vor Bestellungen im Ausland sollten alle offenen Fragen geklärt werden.

Wer online außerhalb der EU auf Schnäppchenjagd geht, sollte Rücksendebedingungen und Zollbestimmungen gut beachten. Sonst könnten eventuelle Retouren teuer werden. Rechtsansprüche ließen sich bei Problemen auch häufig nur schwer umsetzen, berichtet die Zeitschrift "PC Magazin". Zuverlässige Händler zu finden, kann dabei ziemlich schwierig sein. Häufig sind Seiten von Händlern aus Fernost maschinell übersetzt, als Kontaktmöglichkeit sind gelegentlich nur E-Mail-Adressen angegeben.

Hat man einen Händler gefunden, der das gewünschte Produkt anbietet, sollte nicht der Kaufpreis allein entscheiden. Wichtig sind nämlich auch die jeweiligen Zollbestimmungen. Je nach Produkt und Warenwert können zum Kaufpreis noch Extrakosten hinzukommen. Die teils komplizierten Regeln können auf der Webseite des deutschen Zolls abgerufen werden. Abzuraten ist vom Kauf nachgemachter Markenprodukte. Entdeckt der Zoll sie, werden sie konfisziert, und es drohen Strafen.

Neben all den unterschiedlichen Bestimmungen sollte man als Käufer auch auf technische Besonderheiten achten. Wer beispielsweise Elektronik aus den USA kauft, muss wegen unterschiedlicher elektrischer Betriebsspannung (110 statt 240 Volt) möglicherweise noch einen zusätzlichen Adapter oder einen anderen Netzstecker kaufen. Oder manch im Ausland erworbenes Smartphone verfügt möglicherweise über eine Regionen-Sperre und kann in Europa nicht betrieben werden. Deswegen sollten solche Details vor dem Kauf sorgfältig überprüft werden.
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