Schwacher Euro gibt Infineon Auftrieb

Die Euro-Schwäche bringt Infineon (im Bild ein Modul, das zur Steuerung von Elektromotoren verwendet wird) voran. Der Chip-Konzern rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung. Bild: dpa
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Bayern
30.01.2015
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Der Kursverfall beim Euro beschert dem Chiphersteller Infineon mehr Umsatz und Gewinn. Angesichts der Währungseffekte dürften die Erlöse im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr um 10 bis 14 Prozent höher liegen als im Vorjahr, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Weil die Branche ihre Geschäfte überwiegend in Dollar abrechnet, macht ein Cent Abweichung im Wechselkurs bei Infineon drei bis vier Millionen Euro Umsatzveränderung pro Quartal aus. Der operative Gewinn verschiebt sich um eine Million Euro.

Im vierten Quartal 2014 war das bereits zu spüren: In den drei Monaten, die zu den schwächsten im Kalender gehören, weil sich Kunden zum Jahresende mit Bestellungen zurückhalten, ging der Umsatz lediglich um vier Prozent auf 1,13 Milliarden Euro zurück. In der Chipbranche werden die Zahlen wegen schwankender Preise mit dem Vorquartal und nicht mit dem Vorjahreswert verglichen. Weil ein Einmaleffekt aus Mietzahlungen half, lag der Überschuss mit 136 Millionen Euro über den Erwartungen.
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