Siemens: Angeblich 7000 Stellen in Gefahr

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Bayern
06.02.2015
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Dem Konzernumbau bei Siemens fallen weltweit rund 7000 Arbeitsplätze - davon etwa 3000 in Deutschland - zum Opfer. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag aus informierten Kreisen. Ein Sprecher des Unternehmens lehnte einen Kommentar ab. Seit Mittwoch hatte der Siemens-Wirtschaftsausschuss über die Auswirkungen der Neuausrichtung beraten. Es wird damit gerechnet, dass Siemens heute über die Details informiert. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, der Konzern wolle weltweit gut 7400 Arbeitsplätze streichen, in Deutschland stünden 3300 Stellen vor dem Aus.

Siemens-Chef Joe Kaeser will den Konzern mit dem Umbau schlanker, effizienter und kundennäher machen. Dafür hat er die Einteilung des Geschäfts in Sektoren aufgehoben und die Zahl der Divisionen von 16 auf neun gekappt. Die Medizintechnik soll verselbstständigt werden. Aktivitäten wie die Hörgerätesparte oder der Anteil am Hausgerätehersteller BSH wurden verkauft. Geschäftlich will Kaeser den Konzern auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ausrichten.
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