Solar Millennium: Ex-Management soll für zahlen

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Bayern
21.10.2014
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Der Insolvenzverwalter von Solar Millennium fordert mehr als 200 Millionen Euro Schadenersatz vom früheren Management des Kraftwerkbauers. Ein Sprecher von Insolvenzverwalter Volker Böhm wollte am Montag zwar keine Stellungnahme dazu abgeben, doch bestätigten gut informierte Kreise entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung".

Demnach soll mit rund einem Dutzend ehemaliger Vorstände und Aufsichtsräte nahezu das gesamte frühere Top-Management von Solar Millennium für die Pleite haften. Davon ausgenommen ist Ex-Vorstand Utz Claassen, der sein Amt nach 74 Tagen wieder aufgegeben hatte und sich laut Böhm nichts zuschulden kommen ließ.

Rund 11 000 Aktionäre hatten durch die Insolvenz Geld verloren. Zudem hatten rund 16 000 Anleger knapp 227 Millionen Euro in Schuldverschreibungen von Solar Millennium investiert.
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