Sparprogramm bei MAN - Keine Kündigungen
1800 Stellen fallen weg

Bei MAN steht nun der Abbau von 1800 Jobs fest. Archivbild: dpa
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Bayern
25.06.2015
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Der Bus- und Lkw-Hersteller MAN streicht im Zuge seines Sparprogramms rund 1800 Arbeitsplätze. 1400 Jobs seien in der Verwaltung betroffen und weitere 400 in der Produktion, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Betriebsbedingte Kündigungen seien ebenso ausgeschlossen wie Standortschließungen. Der Abbau von bis zu 2000 Stellen war im Zuge des Sparprogramms bereits erwartet worden. Für das Programm stellt sich MAN auf Aufwendungen im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich ein.

Im Wesentlichen solle es durch Verzicht auf eine Nachbesetzung frei werdender Stellen, freiwillige Abfindungen sowie Altersteilzeit umgesetzt werden. MAN hatte bereits im März angekündigt, seinen Sparkurs in der Lkw-Sparte zu verschärfen und auf den gesamten Konzern auszudehnen. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der Sparte rund 36 000 Mitarbeiter, davon 20 000 in Deutschland. Größter Standort ist München mit 9200 Mitarbeitern. In Nürnberg sind es 4300, in Salzgitter 2500 und im österreichischen Steyr 2400.
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