Standorte des Landmaschinenherstellers in Schwaben betroffen
Fendt streicht 570 Stellen

Der Traktorhersteller Fendt baut wegen rückläufiger Nachfrage nach Traktoren und Landtechnik Stellen ab. Archivbild: dpa
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Bayern
18.12.2014
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Der Traktorhersteller Fendt baut Stellen ab. Betroffen sind 570 Mitarbeiter an den schwäbischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. Zum 1. Januar sollen 450 Leiharbeitsstellen sowie 120 der 4200 Stammarbeitsplätze gestrichen werden, teilte das Unternehmen in Marktoberdorf am Mittwoch mit. Fendt machen die Sanktionen gegen Russland und der Preisverfall bei Milch und Getreide zu schaffen. "Die Einkommenssituation der Kunden hat sich dadurch verschlechtert", sagte ein Fendt-Sprecher. Für die Betroffenen sind den Angaben zufolge eine Transfergesellschaft und eine Altersteilzeitregelung vorgesehen. Zudem bietet Fendt ihnen ein Sabbatjahr an, in dem sie sich beispielsweise zum Meister weiterbilden und später - wenn eine Stelle frei ist - ins Unternehmen zurückkehren können.

2013 hatten positive Prognosen für die Landwirtschaft und neue Produktionsanlagen Fendt noch ein Rekordjahr mit 17 800 verkauften Traktoren beschert. 2014 werden es rund 3000 Traktoren weniger sein. Für 2015 gehe Fendt "von einem weiteren Rückgang um etwa zehn Prozent gegenüber 2014 aus", sagte der Sprecher.
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