Starker Dollar drückt Puma in rote Zahlen

Der Puma springt, aber zu kurz. So ist der Sportartikelkonzern aus Herzogenaurach (Mittelfranken) im zweiten Quartal in der Verlustzone gelandet. Archivbild: dpa
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Bayern
25.07.2015
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Der Sportartikelhersteller Puma ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Probleme machte dem Unternehmen vor allem der starke Dollar und der Wertverfall von Währungen in wichtigen Auslandsmärkten. Zudem lasteten höhere Werbeausgaben sowie Investitionen in die IT und in modernere Läden auf dem Ertrag des Konzerns. Am Ende fiel ein Verlust von 3,3 Millionen Euro an. Das teilte der Konzern am Freitag in Herzogenaurach mit. Im Vorjahr hatte an gleicher Stelle noch ein Gewinn von 4,2 Millionen Euro gestanden. Die Umsätze legten dagegen - angetrieben von einem starken Wachstum bei Schuhen - um 18,5 Prozent auf 772,7 Millionen Euro zu.

Der schwache Euro kurbelt zwar insgesamt die Umsätze an, weil von den Erlösen außerhalb der Euro-Zone nach der Umrechnung in Euro höhere Werte in der Bilanz stehen bleiben. Auf der anderen Seite spielt sich vieles in der Sportartikelindustrie in US-Dollar ab. So sorgt bei den Rohstoffen der starke Dollar für höhere Einkaufspreise. Puma ist zudem stärker als seine Konkurrenten vom Geschäft in Schwellenländern abhängig, deren Währungen gegenüber dem Dollar besonders stark an Wert verloren haben.
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