Strenesse nach Insolvenz in Gewinnzone

Wirtschaft BY
Bayern
03.02.2015
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Der angeschlagene Modehersteller Strenesse ist nach dem Insolvenzantrag wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 (30. Juni) habe der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 0,8 Millionen Euro betragen, teilte das Unternehmen aus Nördlingen (Schwaben) am Montag mit. Der Nettoumsatz habe bei knapp 20 Millionen Euro gelegen.

Im April 2014 hatte die Strenesse AG Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Zuvor musste das Familienunternehmen jahrelang rückläufige Umsätze und steigende Verluste verkraften. Zudem mussten die Inhaber einer Zwölf-Millionen-Euro-Schuldverschreibung um Zahlungsaufschub gebeten werden, weil Strenesse die Anleihe nicht zurückzahlen konnte. Das Unternehmen hatte sich unter der früheren Kreativchefin Gabriele Strehle einen Ruf als Anbieter von Designer-Mode gemacht. Inzwischen hat sich die Familie Strehle aus dem Vorstand zurückgezogen. In Zukunft wird die Familie voraussichtlich Anteile abgeben. Die Suche nach einem Investor werde aber erst im Sommer angegangen, sagt Restrukturierungsvorstand Michael Pluta.
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